Besan – Kichererbsenmehl für Pakora
Besan, im Englischen Gram Flour, ist das gelbe Mehl hinter knusprigen Pakora, Onion Bhaji und bengalischen Beguni. Es wird aus geschälten, halbierten braunen Kichererbsen gemahlen – also… 2 Produkte
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Besan – Kichererbsenmehl für Pakora
Besan, im Englischen Gram Flour, ist das gelbe Mehl hinter knusprigen Pakora, Onion Bhaji und bengalischen Beguni. Es wird aus geschälten, halbierten braunen Kichererbsen gemahlen – also aus Chana Dal – und schmeckt dadurch nussiger und feiner als manches Kichererbsenmehl aus dem Bioregal, das oft aus hellen Kabuli-Kichererbsen stammt. Bei uns bekommst du Gram Flour von TRS und Suntat in 1- und 2-kg-Packungen.
In der Küche ist Besan ein Allrounder: Teig für Gemüse-Pakora und Piyaju zum Iftar, sämige Kadhi mit Joghurt, gedämpftes Dhokla, Pudla als herzhafter Pfannkuchen oder süße Besan Laddu und Barfi. Pakistanische Familien rühren es gern in Fischmarinaden, damit die Panade besser haftet.
Auch Atta, Reismehl und Hirsemehle findest du in Reis & Mehl.
So gelingt Teig aus Besan
- Pakora-Teig: 150 g Besan mit etwa 150–180 ml kaltem Wasser glatt rühren, dazu Salz, Chilipulver, Ajwain und eine Prise Natron. Der Teig sollte zähflüssig vom Löffel laufen.
- Extra knusprig: Ein bis zwei Esslöffel Reismehl unter den Besan mischen.
- Öltemperatur: Bei etwa 170–180 °C frittieren. Ein Tropfen Teig sollte sofort aufsteigen.
- Für Süßes: Besan langsam in Ghee rösten, bis er goldbraun ist und nussig duftet – das dauert 15–20 Minuten.
Lagere angebrochenen Besan luftdicht, trocken und kühl, denn er nimmt leicht Gerüche und Feuchtigkeit aus der Küche auf. Für Laddu brauchst du gutes Ghee, für den Teig ein wenig Ajwain.
Häufige Fragen
Ist Besan dasselbe wie Kichererbsenmehl?
Im Prinzip ja, aber nicht jedes Kichererbsenmehl ist Besan. Echter Besan wird aus geschälten braunen Kichererbsen (Chana Dal) gemahlen und ist sehr fein. Mehl aus hellen Kabuli-Kichererbsen schmeckt milder und bindet etwas anders, funktioniert für Pakora aber auch.
Muss Besan vor dem Essen gekocht werden?
Ja, roher Besan schmeckt bitter und mehlig. Er wird immer gegart: frittiert, gebraten, gedämpft oder in Ghee geröstet. Für Kadhi lässt du ihn mit Joghurt mindestens 15–20 Minuten köcheln, bis der rohe Geschmack verschwunden ist.
Wie lange ist Besan haltbar?
Ungeöffnet bis zum Mindesthaltbarkeitsdatum auf der Packung. Nach dem Öffnen solltest du ihn luftdicht, trocken und kühl lagern und innerhalb einiger Monate aufbrauchen. Riecht er ranzig oder bitter, ist er zu alt fürs Kochen.
Was koche ich mit Besan zum Iftar?
Klassiker sind Beguni aus Auberginenscheiben, Piyaju, Aloo-Pakora und Chili-Pakora. Alles wird in gewürzten Besan-Teig getaucht und frittiert. Dazu passen Tamarinden-Chutney, eine Schüssel Muri und ein kaltes Getränk.

