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Chinigura, Kalijeera & Gobindobhog Reis

Chinigura ist der Reis, den bengalische Familien für Festtage aufheben: winzige, fast runde Körner mit einem warmen, buttrigen Duft. In Westbengalen heißt eine sehr ähnliche Sorte… 7 Produkte

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Chinigura, Kalijeera & Gobindobhog Reis

Chinigura ist der Reis, den bengalische Familien für Festtage aufheben: winzige, fast runde Körner mit einem warmen, buttrigen Duft. In Westbengalen heißt eine sehr ähnliche Sorte Gobindobhog, und viele sagen auch Kalijeera oder Kali Jeera Reis, weil die Körner an kleine Gewürzsamen erinnern. Bei Tukwila bekommst du Chinigura von Pran, Danish, Ifad und weiteren Marken im 1-kg-Beutel, dazu 5-kg-Säcke für Familie und Gäste.

Anders als Basmati wird Chinigura beim Garen nicht lang, sondern bleibt klein, weich und leicht klebrig. Genau das macht ihn perfekt für Morog Polao, Khichuri an Regentagen und vor allem für Payesh, den bengalischen Milchreis mit Lorbeer und Kardamom. Wer zu Eid neben Semai noch etwas Süßes auf den Tisch stellen möchte, kocht ihn als cremigen Reispudding.

Alle Sorten findest du unter Reis & Mehl.

Chinigura richtig kochen und aufbewahren

  • Sanft waschen: Die kleinen Körner brechen leicht. Spüle sie zwei- bis dreimal mit kaltem Wasser und reibe nicht zu fest.
  • Für Polao: Röste den gut abgetropften Reis kurz in Ghee mit Zimt, Kardamom und Lorbeer an und gieße dann heißes Wasser oder Brühe dazu, etwa 1,5 Tassen pro Tasse Reis. Zugedeckt 15 Minuten auf kleiner Flamme garen.
  • Für Payesh: Rechne ungefähr 50 g Reis auf einen Liter Vollmilch und lass alles bei kleiner Hitze 40–50 Minuten köcheln, bis es cremig ist.
  • Lagern: Duftreis verliert sein Aroma an der Luft. Fülle angebrochene Beutel in ein Glas mit Schraubdeckel.

Zum Polao passt ein Löffel Ghee, zum Payesh eine Prise grüner Kardamom.

Häufige Fragen

Ist Chinigura dasselbe wie Gobindobhog?

Fast. Beide sind kleinkörnige, duftende Reissorten aus Bengalen. Chinigura stammt meist aus Bangladesch, Gobindobhog aus Westbengalen. Im Topf verhalten sie sich sehr ähnlich, deshalb kannst du sie in Polao, Payesh und Khichuri problemlos gegeneinander austauschen.

Kann ich Chinigura statt Basmati für Biryani nehmen?

Ja, in Bangladesch wird Kacchi Biryani sogar häufig mit Chinigura gekocht. Die Körner bleiben kürzer und weicher, der Duft ist intensiver. Wenn du lange, lockere Körner wie bei einer Hyderabadi- oder Karachi-Biryani möchtest, bleibst du besser beim Basmati.

Wie viel Chinigura brauche ich pro Person?

Als Beilage rechnest du etwa 70–80 g ungekochten Reis pro Person, für Polao als Hauptgericht eher 100 g. Für Payesh genügen 50 g Reis auf einen Liter Milch, das reicht für vier bis sechs kleine Schälchen.

Warum heißt der Reis auch Kalijeera?

Der Name bezieht sich auf die Form: Die winzigen, schmalen Körner sehen aus wie Gewürzsamen, auf Bengali Jeera. Auf vielen Packungen stehen deshalb Chinigura, Kalijeera und Gobindobhog nebeneinander, obwohl die Sorten aus leicht unterschiedlichen Regionen Bengalens stammen.

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